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Exkursionen

Weil Schule mehr ist

Nicht nur innerhalb der Klassenräume kann man lernen.
An der Gewerblichen Schule gehören auch Klassen- und Studienfahrten zum Schuljahr, denn bei diesen außerunterrichtlichen Veranstaltungen kann man auf vielschichtige Weise soziale Kompetenzen schulen, die sich positiv auf den Schulalltag auswirken: Davon profitieren nicht nur Schüler, sondern auch die Lehrer.

Letzter Schultag außer Haus

Ein Jahr lang einmal in der Woche vom Bahnhof zur Schule und zurück, aber die schöne Stadt immer links liegen lassen …. am letzten Schultag rückte Schwäbisch Gmünd in den Mittelpunkt.

Alle 26 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland sowie Vietnam, Marokko, Indien, Nepal, Tadschikistan und der Ukraine aus der Bäckerklasse H1BA1 wurden von Ihrer Klassenlehrerin, Frau Leitenberger, durch die Stadt geführt. Ein kurzer historischer Überblick an verschiedenen Stationen, ein Überblick über die Bäckereien der Stadt, der schöne Ausblick vom Zeiselberg und die Besichtigung von Münster und Augustinuskirche waren die wichtigsten Programmpunkte.

Mit den fast durchweg sehr erfreulichen Zeugnissen in der Hand wurde im Anschluss die Stadt in eigener Regie erkundet und dabei auch die Klassengemeinschaft gefestigt.

Studienfahrt nach Prag

Im Rahmen einer mehrtägigen Studienfahrt besuchten unsere Schülerinnen und Schüler die tschechische Hauptstadt Prag. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen unter anderem eine informative Stadtführung, eine Schifffahrt auf der Moldau sowie Besuche im Franz-Kafka-Museum, im Museum des Kommunismus und im Illusion Art Museum. Neben den kulturellen und historischen Programmpunkten blieb auch ausreichend Zeit, die Stadt selbstständig zu erkunden und das besondere Flair Prags kennenzulernen. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler viele neue Eindrücke sammeln und ihr Wissen über die Geschichte, Architektur und Kultur der Stadt erweitern. Die Studienfahrt bot eine gelungene Mischung aus Bildung, Gemeinschaft und Freizeit. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und die vielen schönen gemeinsamen Erlebnisse.

Studienfahrt ins Baskenland

Vom 20. bis 24. Juli 2026 besuchten 29 Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Technischen Gymnasiums in Begleitung ihrer Lehrkräfte Lilia Michail, Andreas Elbe und Daniel Layher das Baskenland in Spanien. Hauptziel war dessen größte Stadt Bilbao, Zentrum einer der wichtigsten spanischen Industrieregionen. Ausgezeichnet als Europäische Stadt des Jahres 2018 hat sich Bilbao seit den 1990er Jahren zu einer modernen und lebendigen Großstadt gewandelt. Genau diese Transformation weg von der ehemals grauen und schmutzigen Industriestadt stand im Fokus einer Führung am ersten Tag der Studienfahrt. Damit verbunden war die nächste wichtige Station, nämlich der Besuch des weltberühmten Guggenheim Museums, das das moderne Bilbao repräsentiert. Einen weiteren wichtigen Programmpunkt bildete eine Exkursion in die baskische Hauptstadt Vitoria-Gasteiz, wo die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Führung im Werk der Mercedes-Benz AG Einblicke in die Produktionsabläufe bei einem der weltweit führenden Automobilhersteller erhalten konnten. Neben weiteren ausgewählten Aktivitäten wie einer Bootsfahrt auf dem Fluss Nervion hatten die Schülerinnen und Schüler jedoch auch die Gelegenheit, selbstständig die Stadt Bilbao zu erkunden und die innerhalb Spaniens eigenständige baskische Kultur kennenzulernen, z.B. beim Kosten der „Pintxos“, bei denen es sich um die baskische Variante der in Spanien verbreiteten Tapas handelt. Insgesamt zeigte sich bei dieser gelungenen Studienfahrt also neben dem Entdecken der kulturellen Vielfalt Spaniens auch eine enge Verbindung zur Industrieregion Stuttgart.

Abschlussfahrt in den Skylinepark

Mit 2 Bussen ging es für über 70 Schülerinnen und Schüler in den Skyline-Park bei Bad Wörishofen. Dabei waren mehrere VABO-Klassen, hier lernen junge Menschen aus Afghanistan, Pakistan, der Ukraine, verschiedenen anderen europäischen und auch afrikanischen Staaten Deutsch und Mathe und wie das Leben in Deutschland funktioniert. Außerdem Absolventen aus den Nahrungsberufen: Bäcker, Fleischer, Fachverkäufer und Friseure, die nur noch die praktische Prüfung vor sich haben, zu der wir kräftig die Daumen drücken.

Im Skyline-Park konnten sie sich austoben und ihren Mut unter Beweis stellen, zum Beispiel sich mit dem Sky-Shot 90 Meter in die Höhe schießen zu lassen. Oder weitere 60 Fahrgeschäfte zu erobern. Adrenalin pur!

Ausflug zur Schmuckmesse – Inhorgenta 2026

Wie jedes Jahr fuhren die Schülerinnen des dreijährigen Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät gemeinsam mit ihren Lehrerinnen zur Schmuckmesse Inhorgenta nach München. Auch in diesem Jahr gab es wieder viel zu bestaunen und zu entdecken.

Ein besonderes Highlight war die Silbertriennale, die unser Silberschmiedmeister mit einem begeisterten „Wow – wow – wow!“ beschrieb.

Vor allem die Drittklässler, die natürlich über das größte Fachwissen verfügen, hatten großen Spaß an den Gesprächen mit den Werkzeughändlern. So wurde der Gravermax ausprobiert und der neueste Laser bestaunt, der inzwischen sogar Innengravuren ermöglicht.

Auch formal gab es vieles zu entdecken: Besonders faszinierten abgegossene Baumrinden und Äste. Mehr denn je wurden außerdem Hohlkörper eingesetzt, um den Preis der teuren Metalle erschwinglich zu halten. Darüber hinaus fanden die Schüler*innen Schmuckstücke aus alternativen Metallen wie Tantal und Niob.

Interessant waren auch die zahlreichen Gespräche mit ehemaligen Schülerinnen sowie mit Schülerinnen und Studierenden anderer Schulen.

So zeigt sich erneut: Die Inhorgenta ist nicht nur eine Schmuckmesse, sondern auch eine wichtige Austausch- und Kontaktbörse für Insider*innen der Branche.

Abschlussfahrt nach Hamburg

Vom 02. bis 05. Juli 2025 unternahm die Klasse 2BFM/E2 gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Herrn Nagel und Herrn Niersberger ihre Abschlussfahrt nach Hamburg. Am Montagmorgen machte sich die Gruppe mit der Deutschen Bahn auf den Weg in Richtung Norden und traf am Nachmittag in der Hansestadt ein. Nach dem Einchecken blieb noch genügend Zeit für einen ersten Erkundungsspaziergang und gemeinsame Aktivitäten. Schon hier zeigte sich: Die Stimmung war hervorragend, alle freuten sich auf die kommenden Tage.

Am Dienstagvormittag stand zunächst eine abwechslungsreiche Stadtführung auf dem Programm. Zu Fuß erkundeten die Schüler die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Am Nachmittag folgte der Besuch des Miniaturwunderlandes, dessen detailreiche Modelllandschaften die gesamte Klasse nachhaltig beeindruckten.

Am Donnerstag bildete die Hafenrundfahrt ein weiteres Highlight der Reise. Vom Wasser aus bot sich ein faszinierender Blick auf den riesigen Hafen mit seinen Containerschiffen und Kränen. Auch die moderne Architektur rund um die Elbphilharmonie kam dabei besonders gut zur Geltung. Ein Abstecher zur Elbphilharmonie selbst durfte selbstverständlich nicht fehlen: Von der Plaza aus genossen alle den weiten Ausblick über die Stadt und den Hafen.

Selbstverständlich kam auch der Spaß während der Reise nicht zu kurz. So war die Klassenfahrt nach Hamburg nicht nur informativ und abwechslungsreich, sondern stärkte auch den Zusammenhalt in der Gruppe.

Am Donnerstag trat die Klasse schließlich die Heimreise nach Schwäbisch Gmünd an. Als die Gruppe am Abend den heimischen Bahnhof erreichte, waren sich alle einig: Es war eine rundum gelungene und erlebnisreiche Fahrt, die allen noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Sowohl die Schüler als auch die begleitenden Lehrkräfte zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Reise.

Elektroniker erkunden Haus der Geschichte

Im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts stand für das 3. Lehrjahr der Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik und deren Lehrerin Sarah Rupp, ein Besuch im Haus der Geschichte in Stuttgart an. 
Eindrucksvoll lernten die Schüler während einer Führung die Geschichte des Südwestens kennen und tauchten für eine kurze Zeit in mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. 
Im Museum werden die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute aufwendig inszeniert: Von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 
Am Ende waren sich alle einig, das Haus der Geschichte begeistert, macht Spaß und regt zum Nachdenken an. Eine gelungene Exkursion!

Kunst in Künzelsau

Schulausflug - Museen von Würth in Künzelsau. Werke von Stephan Kern und Amsel Kiefer hinterlassen nachhaltigen Eindruck

Mit dem Schulbus und einem Privat PKW ging´s los nach Künzelsau zu den Museen von Würth.

Ein riesiges Areal mit moderner Kunst erwartete die Schüler*innen des dreijährigen Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät und deren Lehrerin Sibylle Don. Es war kein gewöhnlicher Ausflug, denn es gab eine konkrete Aufgabe: Jeder suchte sich zwei Werke von verschiedenen Künstlern aus, die Ausgangspunkte für eine Projektarbeit werden.  Die Handy-App von Würth dabei für das Verständnis absolut hilfreich.  Ein Museum und Skulpturengarten mit Wow-Effekt.

Erlebnisreiche Tage in der Kulturstadt Dresden für TG-Schüler/innen

44 Schülerinnen und Schüler der Profile Gestaltungs- und Medientechnik sowie Informationstechnik des Technischen Gymnasiums Schwäbisch Gmünd besuchten kurz vor den Sommerferien die Kulturstadt Dresden.

Bei einer Stadtführung wurde die interessante Geschichte der Stadt Dresden sehr eindrücklich dargestellt, der Name „August der Starke“ wird wohl von keinem Teilnehmer mehr vergessen. Beim Besuch der Frauenkirche wurde auch die imposante Kuppel mit ihren mehr als 190 Stufen bestiegen, das Panorama entschädigte für alle entstandenen Mühen! Wahrzunehmen, dass dieser Bau und die gesamte umliegende Altstadt beim Bombenangriff 1945 zu mehr als 60% zerstört wurde, war sehr beeindruckend.

Auch ein Besuch der Gläsernen Manufaktur von VW stand auf dem Programm. Hier konnte man die Produktion des ID.3 hautnah direkt an den verschiedenen Produktionslinien miterleben und den Mitarbeiten von VW quasi über die Schulter schauen.

Im Neuen Grünen Gewölbe in der Residenz konnten die zahlreichen Kunstschätze bestaunt werden, die von den Kurfürsten in ihrer unglaublichen Sammelleidenschaft zusammengetragen wurden. Neben geschnitzten Kirschkernen konnten die zahlreichen Objekte aus Gold, Silber, Elfenbein, Perlen, Kokosnüssen und Edelsteinen bestaunt werden.

Bei einem Tagesausflug in die Sächsische Schweiz wurde neben der Festung Königsstein auch die Bastei besucht. Die beeindruckenden Felsformationen des Elbtals waren trotz der hohen Temperaturen einen Besuch wert.

Neben kulturellen, technischen und geographischen Inhalten war auch für Freizeitaktivitäten Zeit eingeplant. Der Besuch eines Escape Rooms, ein gemeinsames Abendessen im Achterbahnrestaurant und der abendliche Besuch des Elbufers waren Elemente, die zur Stärkung des Gruppenverbandes beitrugen.

Exkursion der angehenden Galvanotechniker zur Firma Schlötter und Firma Knoblauch in Geislingen/Steige

Die 19 Schüler der Fachschule für Galvanotechnik (FTCG2) besuchten im Rahmen des Faches Galvanotechnik die Firmen Schlötter und Knoblauch in Geislingen/ Steige.

Nach einer Information über die Tätigkeiten, Zukunftsaussichten und auch die Geschichte der Firma Schlötter erfolgte eine Führung durch die Firmenabteilungen.

Einblicke in die Labore mit neuesten Analysengeräten, Besichtigung der Anlagenfertigung, Mustergalvanik, Verpackung- und Versand der Chemikalien, Lagerungsvorschriften der Chemikalien und der Abwasserbehandlung.

In der anschließenden Diskussion wurden Fragen und Berufsausblicke beantwortet.

Einen Abschluss fand die Exkursion bei der Firma Schlötter mit einem gemeinsamen Mittagessen in der firmeneigenen Kantine.

In Anschluss wurde die nur wenige hundert Meter befindliche Firma Knoblauch besichtigt. Manuel Knoblauch, selbst Absolvent der Fachschule für Galvanotechnik in Gmünd, führte die Gruppen persönlich durch die Fertigung, wo eine von der Firma Schlötter geplante- und gebaute Anlage unter Produktionsbedingungen besichtigt werden konnte. Die Lohngalvanik ist spezialisiert auf Verzinkungstechnik von Massenteilen in der Trommelgalvanik. Eine Diskussionsrunde gab es auch, in der Knoblauch Rede und Antwort stand. Der Fachkräftemangel hat die Branche auch erreicht, bietet allerdings dadurch auch sehr gute Chancen für Arbeitnehmer.

Zusammenfassend ein sehr informativer Tag mit der Möglichkeit an einem Ort zwei sich ergänzende Firmen zu besichtigen.

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